Wettkampfergebnisse (Archiv 2012)

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Offene Berliner Masters, Altersklasse Männer/Frauen und AK U17

von Hartmut Ott

An den Offenen Berliner Masters haben in diesem Jahr 58 Vereine aus 9 Bundesländern und 4 Nationen teilgenommen.

Mit dabei auch 6 Judoka (4x Männer u.2x U17) vom PSV-Bernau. Was am Samstag, den 24.11.12 um 08:00Uhr begann, fand nach einem Judomarathon um 20:00 Uhr im Dojo (Trainingsstätte) des PSV-Bernau ein positives Ende für den Bernauer Kampfrichter Marco Patzwall und Trainer Hartmut Ott. So waren sich beide einig, ein tolles Auftreten der Barnimer Kämpfer in Berlin. Bei bis zu 17 Teilnehmer in den einzelnen Gewichtsklassen haben sich alle unter die besten 9 platziert.

Angefangen haben in der Berliner Merlitzstraße 16, die vier Männer vom PSV-Bernau. In der Gew.kl.- 66kg gingen Paul Roll und Michel Daue an den Start. Beide gewannen ihre Auftaktbegegnungen gleich gegen zwei starke Gegner, Paul gegen den Polen Izykowski und Michel gegen Mohr vom BC-Samurai Berlin. Paul verlor danach zweimal unglücklich und belegte somit Platz 9. Michel zog seinen Siegeszug fort, gewann im nächsten Kampf gegen den Österreicher Schlader und im Finale Mankiwiecz vom SC-Lotus Berlin. Somit fand sich Michel am Ende des Tages auf dem höchsten Punkt des Siegerpodestes, mit dem Titel und der Goldmedaille wieder.

Bis -81kg ging es auch für Martin Scholz gegen den Polen Lubocki vielversprechend los. Mit einer schönen Vor-, Rückkombination erzielte er einen vollen Punkt und schickte seinen Gegner noch vor dem Kampfende von der Tatami(Matte). Dass Martin auch den Bodenkampf beherrscht, zeigte er im nächsten Kampf, dort gewann er mit einer Würge gegen Engelhardt vom EBC-Berlin. Im Halbfinale, gegen den Polen Hakobyan und im kleinen Finale, um die Bronzemedaille, gegen den Österreicher Inreiter, waren es nur zwei Unaufmerksamkeiten Seitens des Bernauer, die ihm einen Podestplatz verhinderten und somit der unglückliche 5.Platz bedeutete. Enrico Wittwer fand nicht so gut in den Wettkampf rein, er verlor gegen den späteren Sieger dieser Gewichtsklasse Karner aus Österreich. Dennoch gelang es ihm am Ende, trotz gebrochener Rippe die Bronzemedaille mit nach Hause zu nehmen.

In der Altersklasse U17 hatte auch Kiki Piperidou, in der Gew.kl. -52kg im ersten Kampf eine harte Nuss zu knacken. Nachdem sie ihre erste Wettkampftechnik, gegen Wollschläger, Eiche-Horn Bremen, nicht durch bekam, folgte sie den Anweisungen vom Trainer, stellte um und gewann freudestrahlend. Auch Wagner, Sport Dojo Berlin hatte ihr im nächsten Kampf nichts entgegen zusetzen, sie verlor vorzeitig mit einem Schulterwurf. Im Finale machte Kiki es spannend. Obwohl der Kampf ausgeglichen war, geriet sie im Bodenkampf in einen sehr brenzligen Armhebel, aus dem sie sich aber befreien konnte und selbst ihre Gegnerin Bast aus Bremen danach in eine Festhalte nahm und gewann. Florian Hensel, in der AK U17, -66kg am Start, zeigte einen guten Wettkampf. Auch wenn er seinen ersten Kampf verlor, zeigte er danach was in ihm steckt. Den nächsten Kampf gegen Becker, Spandauer SC gewann er vorzeitig und auch gegen den Polen Loszinski machte er einen sehr beherzten Kampf, den er gewann. Da er den nächsten Kampf gegen Kujawa,Sport Dojo Berlin verlor, belegte er einen guten 5.Platz.

Durch die hohe Teilnehmerzahl und vielen Vereine, haben sich auch die Podestplätze bunt gemischt. Somit gelang es den wenigen, aber erfolgreichen Bernauer Judoka, in beiden Altersklassen, in der Gesamtwertung den 3.Platz zu belegen.

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Erfahrung zahlt sich aus

von Frank Opitz

PSV-Senioren kämpfen bei offener Berliner Meisterschaft im Judo vorn mit

Bei den Berlin Masters zeigten die neun Judoka vom PSV Bernau in den Altersklassen Ü30, Ü40 und Ü50 gegen die gute Konkurrenz klasse Leistungen. Die Trainer Hartmut Ott, Ralf Bannier und Frank Opitz hatten sich mit ihren Schützlingen hohe Ziele gesetzt, sie wollten an die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften der Ü30 vom April dieses Jahres anknüpfen.

Auch in diesem Turnier wurde den Bernauern alles abverlangt, es waren große und hochkarätige Starterfelder mit Kämpfern auch aus Österreich, Polen, England. Irland und der Schweiz. In der Ü30, Ü40 und Ü50 standen ehemalige Weltmeister auf der Tatami wie Terry Watt aus England, der mehrfache deutschen Meister Olaf Rodewald und James Birnie aus dem Club Oxford, Dritter der Olympischen Spiele 1972 und siebenfacher Weltmeister.

Nachdem Katja Fitzner (63 kg) als Dritte und Detlef Pascher (66 kg) als Zweiter den Bernauer Judoverein erfolgreich in der Ü30 vertreten hatten, gingen die Ü50-Athleten daran, ihren Ruf zu verteidigen. Rainer Prüfig (-100 kg) und Frank Kube (+100 kg) erfüllten die Erwartungen und erkämpften den 1. Platz. Frank setzte sich gegen vier Gegner durch, musste dabei immer über die ganze Kampfzeit gehen. Rainer hatte ein ähnlich schweres Los, konnte aber auch alle Duelle souverän gewinnen. In der Gewichtsklasse bis 90 kg musste sich Frank Kube dem siebenfachen Weltmeister James Birnie geschlagen geben und errang hier noch einen dritten Platz. Rainer in der Gewichtsklasse + 100 kg erreichte noch einen zweiten Platz für die Mannschaftswertung des PSV Bernau.

Vervollständigt wurde die Erfolgsserie mit den 3. Plätzen von Sigmar K1amann (81kg) und Helmut Heide (-100 kg). Ralf Luba musste sich in seiner zweiten Auseinandersetzung dem späteren Sieger Terry Watt aus England geschlagen geben und konnte somit keine Platzierung erreichen. Mit 16 Punkten sicherte sich der PSV Bernau vor dem Berliner Verein (5) den Mannschaftspokal.

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Bernauer Judoka mit Gold

von Dirk Schlicht

Am 11.11.2012 nahmen einige Judoka des PSV Bernau in Bad Belzig an einem Anfängerturnier für die Altersklasse U 9 teil.

Bei diesem Turnier wurden die Sportler in gewichtsnahe Gruppen eingeteilt und so kam es, das Halid Matschigow und Florian Philipp gegen zum Teil deutlich schwerere Gegner antreten mussten. Beiden gelang in ihren 5 Kämpfen leider kein Sieg, doch stellten sie sich tapfer jedem Kampf und konnten zumindest mit großem Kämpferherzen überzeugen. Bei Beiden ist es nur eine Frage der Zeit, wann sie die Tatami als Sieger verlassen werden. Maximilian Grumblat störte diese Einteilung nicht, zählt er doch ohnehin zu den "schweren" Jungs. Auch er musste fünf Mal auf die Tatami und konnte diese jedes Mal als Ipponsieger verlassen. Beeindruckend waren dabei vor allem seine starken Übergänge vom Stand- in den Bodenkampf. Wie er da nachsetzte und Festhalten rausarbeitete, seinen Kontrahenten keine Chance ließ, das war schon Klasse. Die erkämpfte Goldmedaille war verdienter Lohn für seinen couragierten Auftritt!

Einen Tag zuvor kämpften die Männer und Frauen des Landes Brandenburg, um ihre diesjährigen Landesmeister zu ermitteln. Erfreulich aus Bernauer Sicht war, das der erst 17jährige Nico Rudat, beim PSV in Bernau groß geworden, und nun seit 3 Jahren in Potsdam beim UJKC trainierend, alle seine Kämpfe siegreich gestalten konnte und somit verdienter Landesmeister bei den Männern bis 66 kg wurde. Damit hat er sich für die deutschen Pokalmeisterschaften, die am 01. und 02. Dezember in Braunschweig ausgekämpft werden, qualifiziert. Dazu wünschen wir viel Erfolg.


Erfolgreiche Judoka

von Dirk Schlicht

Am 03.November fuhren einige Judoka der Altersklasse U 10 des PSV Bernau nach Strausberg. Dort wurde der 1. ERGO-Cup in einigen Altersklassen ausgekämpft. Angereist waren Sportler aus 18 Vereinen und sie boten reichlich gute Judokost.

Die Bernauer begannen das Turnier vielversprechend, konnten doch Daniel Weis, Juri Hochlachev und Ben Troche ihre jeweils ersten beiden Kämpfe souverän gewinnen. Auch Maximilian Grumblat stieg mit zwei Siegen in das Turnier ein. Nicht so gut lief es an diesem Tag für Eric Leonhardt, sonst eine fast sichere Medaillenbank, und Eric Wolff. Beide begannen mit Niederlagen und nur Eric Wolff gelang es noch, einen Kampf zu gewinnen. Nach seinen zwei Siegen verlor Juri Hochlachev noch zweimal und wurde somit noch Fünfter. Daniel Weis konnte einen weiteren Kampf für sich entscheiden und musste sich erst im Finale einem Besseren beugen und erkämpfte sich die Silbermedaille in seiner Gewichtsklasse. Ben Troche verlor seinen nächsten Kampf und stand nun im Kampf um den 3. Platz, den er wieder klar für sich entscheiden konnte und sich dadurch die Bronzemedaille sicherte. Lucie Rapp hatte es von Anfang an schwer und konnte sich noch durch einen tollen Sieg mit einer Festhalte ebenfalls eine Bronzemedaille erkämpfen. Die Goldmedaille für die jungen Bernauer PSV Judoka konnte sich mit großem Kampfgeist und einem unbändigem Siegeswillen dann noch Maximilian Grumblat sichern. Noch in der U 9 startberechtigt, zeigte er so einigen älteren Judoka was möglich ist, wenn man seinen Kampfstil durchsetzt und sich durch nichts beeindrucken lässt.

Nicht unerwähnt soll der Bernauer Kampfrichter Enrico Wittwer bleiben, der eine untadelige souveräne Leistung zeigte.


Junge Judoka kämpfen in Bad Belzig am 20.10.2012

von Simone Rosenplenter

Am Wochenende fand in Bad Belzig das 14. Einzelturnier statt. Mit einer kleinen Auswahl der Altersklassen U 12 und U 14 nahmen die Trainer Michele Knospe und Simone Rosenplenter daran teil, wobei letztere als Kampfrichterin fungierte.

Die Altersklasse U 12 mit Paul Harm startete stark. Er konnte sich bis ins Finale vorkämpfen und unterlag dort. Der Lohn war eine verdiente Silbermedaille. Lea Elisa Kowalk, als einziges Mädchen mitgereist, konnte in einer stark besetzten Gewichtsklasse einen guten 5. Platz erkämpfen. Ein gutes Ergebnis, da sie noch in der AK U11 startberechtigt ist. Vadim Smotrins Pech begann schon auf der Waage. Ebenfalls zu den jüngeren zählend, reiste er mit Übergewicht an und musste eine Gewichtsklasse höher starten. Trotz zwei Siegen reichte es diesmal nur zu einem 7. Platz.

Die Sportler der AK U 14 zählten ebenfalls zu den jüngeren, zeigten aber gleich, dass sie nicht ohne Platzierung nach Hause fahren wollen. Adrian-Pascal Knospe startete wie Paul mit zwei Siegen und konnte erst im Finale gestoppt werden. Auch er verdiente sich so seine Silbermedaille. Daniel Smotrin musste nur einen verlorenen Kampf durch Kampfrichterentscheid hinnehmen und erkämpfte sich die Bronzemedaille. Markus Kruspe, inzwischen in der 60 kg-Klasse startend, konnte sich nur einen 5. Platz erkämpfen.

Wieder ein schönes Wochenende im Dojo (Judohalle) durch gutes Abschneiden der PSV-Kämpfer. Dank an die mitgereisten Eltern.

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37. Silberner Roland der Stadt Brandenburg

von Hartmut Ott

Zum mittlerweile 37. Mal fand am Wochenende 15./16.09.2012,in Brandenburg, das Traditionsturnier "Silberner Roland" statt.

Mit dabei, beim Sichtungsturnier des Brandenburgischen Judoverbandes, waren auch 11 Bernauer Judoka vom PSV-Bernau. Die jungen Kämpfer aus dem Barnim stellten sich an beiden Tagen in drei Altersklassen der Konkurrenz. (AK U12-U14-U17). Auf vier Tatamis (Matten) kämpften über 500 Judoka aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Den Silbernen Roland, vergoldete sich gleich am ersten Tag, Vanessa Trajcev in der AK U12. Sie gewann alle ihre drei Kämpfe, in der Gewichtsklasse -40kg, vorzeitig mit unterschiedlichen Wurf,-und Haltetechniken. Auch die amtierende Landesmeisterin Seibelt aus Pritzwalk musste sich dem Bernauer Judoküken geschlagen geben. In der gleichen Gewichtsklasse belegte Lea Kowalk einen guten 5. Platz. Ebenfalls in der AK U12 erkämpfte sich Henrike Mühl +52kg, einen sehr guten 3. Platz. Trainer Björn Lehmann war von allen Kämpfern sehr angetan, insbesondere aber von der herausragenden Leistung von Vanessa Tajcev.

In der AK U14 kämpften Adrian Knospe -40kg, Paul Harm -55kg und Markus Kruspe nicht weniger erfolgreich. Adrian kämpfte gut, verlor nur Finale tat es dem Silbernen Roland gleich, er gewann am Ende die Silbermedaille. Jeweils die Bronzemedaille erkämpften sich Paul und Marcus nach jeweils zwei gewonnen und nur einen verloren Kampf.

In AK U17 kämpfte Maria Lang -70kg, wie auch Vanessa in der U12 eine Gewichtsklasse höher, als zuvor gewohnt. Vanessa, wie auch Maria zeigten sich der schwereren Konkurrenz unbeeindruckt. Maria, zur Freude von Trainer Ott, hat an ihren Techniken im Training gefeilt und jetzt im Wettkampf erfolgreich angewandt und letztendlich die Silbermedaille als Lohn für ihre guten Kämpfe erhalten. Für Kiki Piperidou U17,-48kg war es am Ende der Bronzerang, mit dem sie selbst nicht zufrieden war. Es waren an diesem Tag nur zwei kleine Fehler die eine bessere Platzierung verhinderten, denn noch hat sie sich als jüngster Jahrgang in dieser Altersklasse teuer verkauft und u. a. eine schöne erfolgreiche Würgetechnik präsentiert. Scully Porges -52kg U17, gewann einen Kampf, verletzte sich und musste sich folglich ungeschlagen mit Platz fünf begnügen.

Von den 11 gestarteten Bernauer Judoka haben sich 6 Sportler, in den Ferien, auf der Wewelsburg, 8 Tage im Trainingslager fit für die neue Saison geschunden und in ihren ersten Wettkämpfen mit guten Leistungen und Medaillen selbst belohnt.


Judoka erkämpfen 2 Goldmedaillen

von Dirk Schlicht

Mit einer kleinen Auswahl von starken Kämpfern nahmen die Judoka der Altersklassen U 10 und U 12 des PSV Bernau am 12. Internationalen MAZDA-Cup in Potsdam teil. Am Start waren Sportler aus über 20 Vereinen und 7 Bundesländern, darunter z.B. Hamburg, Berlin, Hessen, Schleswig-Holstein, Sachsen, um nur einige zu nennen. Hinzu kamen je eine starke Mannschaft aus Melnik (Tschechien) und Stettin (Polen).

Erfreulich aus Bernauer Sicht war an diesem 1. September, dass unsere Nachwuchskämpfer - hervorragend vorbereitet und durch die Trainer Michele Knospe und Dirk Schlicht super auf die Kontrahenten eingestellt - um die begehrten Medaillen und Pokale mitkämpfen konnten.

Vanessa Trajcev (wurde im Kampf um den Finaleinzug vom Kampfrichter deutlich benachteiligt) und Juri Hochlachev, der sich von Kampf zu Kampf steigerte, konnten sich beide eine Bronzemedaille erkämpfen. Maximilian Grumblat kämpfte sich bis in das Finale, verlor dort leider gegen einen an diesem Tag Besseren und konnte stolz die Silbermedaille in Empfang nehmen.

Henrike Mühl und Daniel Weiß machten es etwas besser und konnten sich je die Goldmedaille in ihren Gewichtsklassen sichern. Vor allem Daniel überzeugte, konnte er doch bei seinen 3 Kämpfen jedes Mal als Ipponsieger die Tatami verlassen. Großes Geraune löste er bei einem seiner Kämpfe aus, als er seinen Gegner mit seiner Spezialtechnik (Goshivariante) erst hoch durch die Luft und dann satt auf die Matte warf. Er war der verdiente Sieger seiner Gewichtsklasse.

Zu erwähnen ist noch Ben Troche. Nach einer leichten Krise ließ er stark ansteigende Form erkennen. konnte er doch 3 seiner 5 Kämpfe siegreich gestalten. Am Ende belegte Ben einen guten 5. Platz.

Erneut konnten die jungen Judoka des PSV Bernau bei einem großen Turnier überzeugen und damit ihre Leistungsstärke nachweisen.


Landesliga

von Benjamin Runow

Schon früh mussten die Männer aus Bernau sich auf den Weg ins südbrandenburgische Lauchhammer machen, um rechtzeitig zum Wiegen zu erscheinen. Trotz kurzfristiger Absagen einiger Kämpfer gelang es, ein schlagkräftiges Team zu stellen und die letzten drei Kämpfe zu bestreiten, um wie in den letzten drei Jahren auch eine Medaille zu erreichen.

Dass dieses Vorhaben diesmal nicht gelang, lag nicht am fehlenden Kampfgeist, denn der war besonders in der ersten Begegnung gegen den Gastgeber Lauchhammer (in Kampfgemeinschaft mit dem JC 90 Frankfurt/Oder) zu spüren. Die Gastgeber ließen den Kampftag mit einem Einmarsch der Mannschaften und einer mit Zuschauern gefüllten Halle beginnen, zeigten so ihren unbedingten Siegeswillen. Doch die Männer vom PSV Bernau hatten dem etwas entgegenzusetzen und gewannen gegen die Truppe aus Lauchhammer unerwartet deutlich mit 6:1. Der Kampf ist an Spannung kaum zu überbieten gewesen. Den Anfang machte Gaststarter Ronald Kühn (+ 100kg) vom JC Eberswalde und gewann souverän. Es folgte Axel Metzdorf (-66 kg), der leider verletzt aufgeben musste. Martin Scholz hatte Mühe mit seinem unbequemen Gegner, siegte am Ende aber mit Festhalte. Marco Patzwall (-73 kg) besiegte seinen jungen Gegner von der Sportschule Frankfurt/Oder erst in der letzten Sekunde und im Rückstand mit einer Kontertechnik, was das Team erst richtig munter machte. Es folgte Jens Katzorke (-60 kg), der souverän gewann. Auch Benjamin Runow (-90 kg) lag hoch zurück, ehe er den Kampf mit einer Kontertechnik gewann. Sven Borchardt gelangen ein paar kleine Wertungen, die er ungefährdet über die Zeit brachte.

Somit ging es mit ordentlichem Rückenwind in den Kampf gegen die favorisierten Strausberger. Leider drehte der Wind hier komplett, sodass alle Kämpfer sich gegen das starke Team vom KSC Strausberg geschlagen geben mussten, Endstand 0:7. Das Ergebnis wurde schnell verdrängt und es ging weiter. Gegen das arg dezimierte und junge Team von Hoppegarten gab es dann keine Probleme, es bekamen hier u.a. auch die jüngeren Kämpfer ihre Einsatzchance, so zeigten Enrico Wittwer (+100 kg), Martin Scholz (-81 kg), der aufgerückte Marcus Burkhardt (-90 kg), Paul Roll (-60 kg) und Sven Borchardt (-100 kg) klar zu ihren Gunsten geführte Kämpfe. Daniel Jäger (-66 kg) gab seinen Kampf leicht verletzt auf, trotzdem stand ein klares 6:1 für die Bernauer zu Buche. Jetzt hieß es geduldig zu bleiben und die Endabrechnung der Tabelle abzuwarten. Da die Mannschaft vom PSV Bernau, die Kampfgemeinschaften aus Treuenbrietzen/Ludwigsfelde und vom BV Lauchhammer/ JC 90 jeweils 6:6 Punkte für je drei gewonnene und verlorene Begegnungen hatten, entschieden letztlich nur wenige Unterpunkte über die Vergabe der Bronzemedaille. Durch das schlechtere Punkteverhältnis landeten die Bernauer auf dem bitteren 5. Platz. Landesliga-Sieger wurde der JV Königs-Wusterhausen, der mit zahlreichen Judoka von Motor Babelsberg gespickt war, vor dem KSC Strausberg und der drittplatzierten Mannschaft aus Treuenbrietzen/Ludwigsfelde.

Letztlich lässt sich als Fazit ziehen, dass die Mannschaften mit jedem Jahr stärker und die Kämpfe unberechenbarer werden. Jedes Team ist in der Lage das andere zu schlagen und es ist gut möglich, dass die Bernauer Judoka im nächsten Jahr wieder eine Medaille holen, zumal nur sehr wenige Gaststarter das Team verstärkten. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Gaststarter, Fans, Kämpfer, Unterstützer des gesamten Teams und natürlich dem Trainer!


Goldene Zwillinge

von Dirk Schlicht

Am 09.06.12 fand der 1. Nord-Cup des KK Karow in den Altersklassen U 10 und U 12 in Berlin statt. Die jungen Judoka des PSV Bernau nahmen mit einer kleinen Auswahl ihrer Kämpfer daran teil. Sie wollten sich vor den großen Sommerferien noch einmal zeigen und im Kampf um die begehrten Medaillen erfolgreich eingreifen - was auch toll gelang.

Die Zwillinge Vanessa und Oliver Trajcev brachten dabei das Kunststück fertig, sich durch souveräne Siege beide die Goldmedaille in ihren Gewichtsklassen zu erkämpfen. Auch Eric Leonhardt konnte sich durch großen Kampfgeist die Goldmedaille sichern. Daniel Weiß lies in seinen 3 Kämpfen nichts anbrennen und konnte seine Kontrahenten jedes Mal vorzeitig (Sieg durch Ippon) von der Tatami schicken. Beeindruckend waren sein Goshi (Hüftwurf) im dritten Kampf und seine starken Übergänge nach schönen Würfen in den Bodenkampf mit anschließender Festhalte.

Sehr zur Freude seiner Trainer Michelle Knospe und Dirk Schlicht wurde Daniel als bester Techniker des Turniers geehrt!

Die guten 3. Plätze von Lea Elisa Kowalk, Ben Troche (der wieder ansteigende Form nachwies) und Florian Philipp rundeten das tolle Abschneiden der Judoka des PSV Bernau noch ab.


Bernauer Judoka mit 2x Gold

von Dirk Schlicht

Am 12. und 13. Mai 2012 fuhren einige Kämpfer der Altersklassen U 12 und U 10 nach Fürstenwalde, um am Wettkampf um den diesjährigen Spree-Cup teilzunehmen.

Artem Melnykov kämpfte in der mit 25 Sportlern am besten besetzten Gewichtsklasse bis 28 kg, ihm war seine Aufregung deutlich anzumerken und so verlor er nach seinem schönen Auftaktsieg noch zweimal und schied damit früh aus. Besser machte es Vadim Smotrin, der sich nach der Auftaktniederlage deutlich steigern konnte, sich seiner technischen Mittel besann und sich mit zwei Siegen einen tollen 3. Platz erkämpfen konnte. In dieser Altersklasse U 12 begann auch Paul Harm mit einem Sieg (mit Ippon), anschließend musste er über die volle Kampfzeit gehen und gewann mit Hantei, im Finale zeigte er dann sein gewachsenes Judokönnen und beeindruckte da mit schönen Angriffen und einem überzeugendem Kampf, den er am Ende mit Yuko für sich entscheiden konnte. Das war Pauls erster Turniersieg überhaupt, es werden sicher noch einige folgen.

In der U 10 kämpften Juri Hochlachev und Daniel Weiß in der gleichen Gewichtsklasse. Beide begannen das Turnier mit klaren Siegen und konnten auch ihre jeweils 2. Kämpfe mit Ippon gewinnen. Juri konnte hierbei seinen favorisierten Konkurrenten von Dynamo Hoppegarten bereits nach ca. 8 Sekunden mit seiner Spezialtechnik mit Ippon werfen! Sie trafen somit ein weiteres Mal in einem Finale aufeinander. Juri wollte diesmal den „Spieß umdrehen“, hatte er das Letzte doch gegen Daniel klar verlorenen. Beide schenkten sich nichts und führten beherzt den Kampf, doch gelang keinem eine zählbare Wertung und so musste der Mattenleiter entscheiden, er entschied sich für Daniel Weiß als Sieger und somit Goldmedaillengewinner. Für Juri blieb es erneut bei Silber, doch war es diesmal äußerst knapp.

Am Start waren an beiden Tagen jeweils 30 Vereine, was die Organisatoren hervorragend im Griff hatten und die Platzierungen der Bernauer PSV-Judoka nur noch aufwerten sollte.


12. Sparkassen-Cup in Strausberg

von Hartmut Ott

Der PSV-Bernau hat am 28.-29.04.2012 mit einer, pro Altersklasse Handvoll Judoka, am 12. Sparkassen-Cup, dem Sichtungsturnier des Brandenburgischen Judoverbandes, erfolgreich teilgenommen. Ihnen gleich taten es auch über 300 Judoka aus 49 Vereinen aus vielen Teilen Deutschlands.

Die Bernauer Judoka hatten den Gesamtpokal weniger im Fokus, als eher den kampfesfreudigen jungen Fightern die erneute Chance zu geben, das erlernte Trainingswissen auch in der Praxis umzusetzen. Und da war es den Trainern Björn Lehmann, Dirk Schlicht und Hartmut Ott natürlich nicht zu viel, gleich an beiden Tagen ihre Schützlinge an der Tatami (Matte) zu betreuen.

Auf vier Matten ging es im Landesleistungszentrum, in der Strausberger Landhausstraße, nicht nur wegen der Temperaturen heiß her. An beiden Tagen zeigten die Sportler der Altersklassen U10 / U12 / U14 / U17 und U23 spannende Kämpfe auf hohem Niveau.

Die kleine erlesene Bernauer Judogarde, belegte mit 4 x Gold / 6 x Silber / 4 x Bronze und einem 5.Platz, in der Endabrechnung einen sehr guten 6.Platz.

In der AK U10 erwischte Daniel Weiß einen wirklich sonnigen Tag, nicht nur wegen der gewonnen Goldmedaille, sondern auch der Tatsache, dass Daniel alle seine Kämpfe vorzeitig mit Ippon (voller Punkt) gewann. Ebenfalls bis nach ganz oben auf dem Siegerpodest kämpften sich Maximilian Grumblat (AK U10), Kiki Piperedou (AK U17) und der dritte der letzten Deutschen Meisterschaft Michel Daue (AK U23). Wobei auch Kiki und Michel alle ihre Kämpfe mit tollen und spektakulären Boden-, und Standtechniken vorzeitig für sich entscheiden konnten.

Knapp, ärgerlich und dennoch famos sind die 6 Silbermedaillen von Juri Hochlachev (U10), Paul Harm (U12), Henrike Mühl (U12), Adrian Knospe (U14), Markus Kruspe (U14) und Enrico Wittwer (U23). Statt dem Silberglanz hätte an den zwei Tagen durchaus auch der eine oder andere goldene Schein sein können.

Tolle dritte Plätze für den PSV-Bernau erkämpften die Judoka Vanessa Trajcev (AK U12), Maria Lang (AK U17), Nick Thurandt (AK U17) und Michel Duckstein (AK U23).


Bernauer Judoka kämpfen in der Landesliga am 14.04.2012

von Benjamin Runow und Hartmut Ott

Schon früh am Morgen machte sich die arg dezimierte Landesligamannschaft des PSV Bernau auf dem Weg zum ersten Kampftag nach Ludwigsfelde. Viele Kämpfer konnten, aus beruflichen, Krankheitsbedingten und persönlichen Gründen dem Team leider nicht zur Verfügung stehen. So fehlten nicht nur die erfahrenen Kämpfer, die jetzt in der 1. und 2. Bundesliga an den Start gehen, sondern auch die junge wilden Nachrücker im Team.

Das verbliebene Rumpfteam war wohl im ersten Kampf gegen das Team vom JV Königs-Wusterhausen/Zernsdorf noch nicht so richtig ausgeschlafen. So setzte es gleich eine 0:6 Schlappe, bei der lediglich Benjamin Runow (-90 kg) ein Unentschieden erkämpfen konnte. Am Ende des Kampftages gewannen die Männer aus Königs-Wusterhausen/Zernsdorf auch alle anderen Duelle des Tages deutlich, wohl auch dem Umstand geschuldet, dass viele erfahrene Judoka aus der 2.Bundesligamannschaft des SV Motor Babelsberg für das nun für den Titel favorisierte Team antraten.

Im zweiten Kampf wartete auf die Bernauer Judoka, mit der Kampfgemeinschaft Treuenbrietzen/Ludwigsfelde der unangenehm zu kämpfende Gastgeber. Dieser nutzte seinen Heimvorteil leider und mit einem vom Ergebnis her zu deutlichen 2:5 verloren die Bernauer auch ihr zweites Duell. Die Punkte fuhren hier Axel Metzdorf (-66 kg) und Martin Scholz (-81 kg) ein. Viele der Kämpfe standen auf Messers Schneide und wurden zum Teil unnötig verloren, so dass ein Unentschieden möglich gewesen wäre.

Zwei potentiell unnötige Niederlagen in Folge und ein noch zu bestreitender Kampf gegen die ebenfalls stark besetzten Kämpfer der Kampfgemeinschaft PSG Dynamo Brandenburg/Jüterbog, da fiel der Weckruf des Trainers Hartmut Ott natürlich etwas lauter aus – und er wirkte. ,,Ein klare Niederlage im 1.Kampf, eine knappe im 2.Kampf, jetzt folgt ein Sieg im letzten Kampf‘‘, so die motivierenden Worte vom Trainer vor dem letzten Fight, an die Kämpfer aus Bernau. Der Wachrüttler kam gleich im ersten Kampf, wo zunächst Enrico Wittwer (+100 kg) den gut 40 kg schwereren aktuellen Männer-Landesmeister besiegte. Er ebnete den Weg für die nächsten zwei Siege durch Daniel Jäger (-66 kg) und Martin Scholz (-81 kg). Da auch Brandenburg in der anderen Gewichtsklassen (60kg, 73kg und 90kg) punkteten, stand es vor dem letzten Kampf 3:3 und wieder einmal blieb es Robin Stegemann (-100 kg) vorbehalten, das erlösende 4:3 zu erkämpfen, welches für erhebliche Erleichterung im Bernauer Lager sorgte und den Kampftag noch versöhnlich enden ließ. Was aber letztendlich jedoch in der momentanen Tabelle nur den sechsten Platz von sieben Mannschaften bedeutet. Beim Finale im südbrandenburgischen Lauchhammer warten dann noch die Kracher gegen den zweifachen Ligakrösus, des KSC Strausberg, Dynamo Hoppegarten und der Gastgeber JC 90 Frankfurt O./BV Lauchhammer, gegen die es dann um alles oder nichts gehen wird. Nach der momentanen Tabellenkonstellation sind alle, außer die ersten zwei, noch alle eng beieinander und in der Endabrechnung noch vieles möglich. Auch wenn es für die Bernauer in diesem Jahr schwer wird den erhofften Medaillenplatz wieder zu erreichen. Aber aufgeben wird sich das eingeschworene Team, um Mannschaftskapitän Benjamin Runow nicht noch lange nicht.

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Henrike Mühl überragend!

von Dirk Schlicht

486 Sportler aus 49 Vereinen (aus 4 Bundesländern) und ein Team aus Melnik (Tschechien) folgten dem Ruf von Samura Oranienburg, am 25. 02. 2012 beim inzwischen schon 18. Pharmaturnier ihre Besten in den Altersklassen U12 und U15 auszukämpfen.

Wie immer war das Turnier nicht nur zahlenmäßig äußerst stark besetzt, sondern auch die Güte der Kämpfer ließ nichts zu wünschen übrig. Es gab eine Vielzahl von spannenden ausgeglichenen und auf hohem Niveau geführten Kämpfen. Erfreulich war, dass die besten Judoka des PSV Bernau dieses hohe Niveau mitbestimmen und um die begehrten Medaillen mitkämpfen konnten.

Allen voran Henrike Mühl, sie kämpfte couragiert und aggressiv, in ihrem schwersten Kampf auch richtig clever, sie zeigte tolles Judo und konnte am Ende verdient die Goldmedaille in Empfang nehmen.

Kein Losglück hatten Vanessa Trajcev und Kiki Piperidou, trafen sie doch gleich im ersten Kampf auf die späteren Siegerinnen in ihren Gewichtsklassen. Beide verloren ihre Auftaktduelle und mussten nun in die Hoffnungsrunde, um doch noch in den Medaillenkampf eingreifen zu können und das taten sie dann eindrucksvoll. Vanessa und Kiki kämpften in ihren 3 bzw. 4 weiteren Kämpfen technisch versiert und zeigten all ihre Stärken. Beide konnten alle Kämpfe für sich entscheiden und wiesen ein weiteres Mal ihre Leistungsstärke nach. Die erkämpften Bronzemedaillen nahmen sie bei der Siegerehrung voller Stolz entgegen. Ebenso stolz und mit einem breiten zufriedenen Lächeln konnte Erfolgstrainer Björn Lehmann die Heimreise mit seinen starken Kämpfern antreten.


Masters vom PSV Bernau beim 5. Generationenturnier 2012 in Halle erfolgreich

von Sigmar Klamann

Am 18.02.2012 fand zum 5. mal das Generationenturnier für Judoka über 30 und über 45 Jahre statt und war mit ca. 90 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Tschechien und Österreich gut besetzt.

Ein 2. und drei 3. Plätze waren der Lohn für das intensive Training der vergangenen Wochen unter Anleitung der Trainer Ralf Bannier und Frank Opitz.

Für die Judoka Sascha Rebbin, Ralf Krakowitz, Rainer Prüfig, Frank Kube und Sigmar Klamann ging es unter Anleitung von Coach Ralf Bannier in erster Linie um eine erste Standortbestimmung des Leistungsstandes für die im April 2012 in Berlin stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Ü 30. Um so erfreulicher waren die erreichten Plazierungen.

Für Sascha war es nach vielen Jahren wieder der erster Wettkampf. In der stark besetzen Altersklasse Ü 30 bis 90 kg konnte Sascha einen guten 3. Platz erkämpfen und hat noch Potential nach oben.

Auch Ralf kämpfte in der gleichen Alters- und Gewichtsklasse, allerdings in einem anderen Pool. Er tat dies mit viel Mut und hoher Risikobereitschaft, die leider noch nicht belohnt worden ist, aber er ist auf den richtigen Weg und wird wohl bald den ersten Danträger besiegen können.

Rainer der in der Altersklasse Ü 45 bis 90 kg startete, konnte sich einen hervorragenden 3. Platz erkämpfen. Im ersten Kampf gegen einen starken Slovaken noch unterlegen, steigerte sich Rainer und kam wohlverdient aufs Treppchen.

Für Frank der in der Altersklasse Ü 45 bis 100 kg kämpfte begann der Wettkampf etwas unglücklich, er verlor den ersten Wettkampf durch Kampfrichterentscheid mit 2 zu 1. Danach startete Frank durch und belegte verdient einen 3. Platz.

Sigmar, der inoffiziell älteste aktive Wettkämpfer starte überzeugend, war aber im entscheidenden Augenblick im Finalkampf unaufmerksam und verlor unmittelbar nach dem Kommando Hajime. Damit war der Turniersieg dahin, aber ein 2. Platz war mehr als erwartet.

Insgesamt zeigten alle gestarteten Judoka für den Jahresauftakt eine ansprechende Leistung, die es im Hinblick auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften noch zu verbessern gilt.


Judoka mit 4x Gold

von Dirk Schlicht

Am 18.02.12 waren die Judoka der Altersklassen U 10 und U 12 des PSV Bernau bei einem Einzelturnier in Babelsberg erfolgreich. Bei diesem Turnier waren allein in der U 10 mehr als 200 Sportler aus 21 Vereinen am Start.

In der Altersklasse U 10 kämpften acht Judoka des PSV Bernau und alle acht konnten mit einer Medaille die Heimreise antreten. Tobias Krüger, Artem Melnykow sowie Florian Philipp konnten sich nach großen kämpferischen Leistungen je eine Bronzemedaille sichern. Mit je zwei Siegen zogen Ben Troche, Eric Leonhardt und Glenn Spitzner in die Finals ihrer Gewichtsklasse ein. Dort mussten sie sich leider geschlagen geben, doch die erkämpften Silbermedaillen waren verdienter Lohn für ihre tollen Leistungen. Nichts anbrennen ließen diesmal Juri Hochlachev und Daniel Weiß, beide bestritten souverän ihre jeweils 3 Kämpfe und konnten diese mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) für sich entscheiden. Juri brauchte für seine 3 Kämpfe kaum 30 Sekunden und war der wohl eindrucksvollste Sieger seiner Altersklasse. Diese 2 Goldmedaillen waren die Krönung einer starken Turnierleistung des Teams der Bernauer U 10!

Die Judoka der U 12 standen den Jüngeren aber kaum nach. Oliver Trajcev erkämpfte sich eine Bronzemedaille, Lea Elisa Kowalk und Paul Harm belegten nach zwei Siegen und einer Niederlage gute 2. Plätze. Mit 3 Siegen glänzte erneut Vanessa Trajcev und endlich konnte auch Vadim Smotrin sein wahres Leistungsvermögen abrufen und ebenfalls mit drei Siegen glänzen. Beide ließen von Anfang an keine Zweifel darüber aufkommen, wer die Goldmedaillen erkämpfen wird!

Mit gestärktem Selbstvertrauen sollten die Bernauer PSV-Judoka die nächsten Wettkämpfe erfolgreich bestehen können.


Ben Troche Turniersieger

von Dirk Schlicht

Nach dem tollen Saisonstart ins Wettkampfjahr 2012 mit 3 Turniersiegen durch Henrike Mühl, Vanessa Trajcev und Daniel Weiß im Januar beim Berliner Neujahrsturnier, stand für die Judoka der Altertsklasse U10 des PSV Bernau ein Einzelturnier in Strausberg auf dem Programm.

Für 3 der 9 mitgereisten Nachwuchsjudoka war es das aller erste Turnier überhaupt und die 3 Youngsters kämpften wacker mit. Am Ende konnten sich Florian Philipp und Glen Spitzner über je eine Bronze- und Tobias Krüger sogar über eine Silbermedaille freuen.

Ebenfalls Bronze erkämpften sich Juri Hochlachev und Daniel Weiß, der diesmal keinen guten Tag erwischt hatte und etwas unglücklich auf der Tatami agierte.

Artem Melnykov erkämpfte sich nach starker Leistung und 2 Siegen eine tolle unerwartete Silbermedaille.

Bis 28 kg gab es sehr zur Freude der Trainer Michele Knospe und Dirk Schlicht ein reines Bernauer Finale. In diesem standen sich Ben Troche und Eric Leonhardt gegenüber. Nach zähem Kampf konnte sich überraschend klar Ben Troche mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) durchsetzen und wurde nach 3 bestrittenen Kämpfen verdienter Turniersieger. Silber ging damit an Eric, der sportlich fair Ben zu seinem Sieg gratulierte.


Drei Nordostdeutsche Einzeltitel gehen mit nach Bernau

von Hartmut Ott

Am 28. Januar nahmen 9 der 10 qualifizierten Judoka vom PSV-Bernau an den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U17 und U20 in Frankfurt/O teil.

Paul Roll musste am Tag der Meisterschaft kurzfristig, wegen Krankheit absagen und im Verlaufe des Wettkampftages kam es noch dicker für die Bernauer Judofighter.

Den Anfang machten die Sportler Alexander Schulz und Nick Thurandt aus der AK U17, die leider nicht an ihre Leistungen von den Landesmeisterschaften anknüpfen konnten und an diesem Tag leer ausgingen. Besser machten es, mit zwei 5. Plätzen die jüngste an diesem Tage, Kiki Piperedou und Scully Porges in den Gewichtsklassen 44kg und 48kg. Leider war das Glück nicht auf der Bernauer Seite, denn zweifelhafte Entscheidungen der Kampfrichter verhinderten eine bessere Platzierung.

In der AK U20 setzte Jenny Roll für die Bernauer Garde, in der Gew.kl. -44kg das erste Highlight an diesem Tage. Ihr ist es nach 2011 auch 2012 erneut gelungen den Nordostdeutscher Meistertitel zu holen. Weniger Glück, mit der Auslosung und dem Verlauf der Kämpfe, hatte Jasmin Daue in der Gew.kl. -52kg. Nach zwei verlorenen Kämpfen schied sie vorzeitig aus dem Wettkampf aus.

Besser machten es dann die jungen Judo-Männer der AK U20. Allen voran der frischgebackene Deutsche Vizemeister (21.01.2012) bei den Männern, Martin Setz. Der Bernauer, der weiterhin Mitglied des PSV-Bernau ist, trainiert seit dem Deutschen Meistertitel (2010) am Olympiastützpunkt in Potsdam. Erstmals startete er bei den NODEM in der Gew.kl.-66kg. Und das mit Bravour, er besiegte in seinen vier Kämpfen seine Gegner alle vorzeitig mit seiner Spezialtechnik, dem Seoi-Nage (Schulterwurf).

Nicht viel schlechter war Michel Daue in der Gew.kl. -60kg unterwegs. Nach einem vorzeitigen Sieg im ersten Kampf, gegen den Rudower Hoffmann, kam es danach zum Aufeinandertreffen zwischen den Berliner Landesmeister Rohkamm und den Brandenburgischen Landesmeister Daue. Beide kennen sich bestens und somit entwickelte sich ein zäher und stets intensiver Kampf, den Michel Daue letztlich für sich entscheiden konnte. Somit kam es zu einem reinen Brandenburger Finale. Im Finale traf Michel auf Onufriev, Eberswalde, der seit vielen Jahren am Olympiastützpunkt Frankfurt/O trainiert. Es war ein ausgeglichener Kampf, den Michel dominierte, aber zum Schluss mit der kleinsten Wertung im Judo, dem Yuko, knapp verlor. Eine unübersichtliche und strittige Situation führte zu dieser Wertung und am Ende zur Silbermedaille für den tief enttäuschten Michel Daue.

Auch in der Gew.kl. +100kg kam es zum Landesmeisterfight, diesmal Brandenburg, mit dem Bernauer Enrico Wittwer und dem Mecklenburgischen Meister Felix Kastulski, von Asahi Neubrandenburg. Enrico ging den Kampf sehr selbstbewusst und beherzt an. Der tiefe Schulterwurf des Neubrandenburgers war durch den Offensivdrang des Bernauer über den Kampfesverlauf immer brandgefährlich. Durch einen Opferwurf gelang es Enrico, sehr zur Freude und Beruhigung der Bernauer Trainer Ott/Lehmann, eine kleine Wertung zu erzielen und den Kampf zu gewinnen. Im Finale hatte, Witte aus Ludwigsfelde wenig Chancen sich zu entfalten, denn Enrico nahm von Anfang an das Zepter in der Hand und konnte wie im Vorkampf mit zweimal Wazari (jeweils ein halber Punkt) mit dem Opferwurf, das Duell für sich entscheiden. Die Freude war groß, als der Hallensprecher am Ende verkündete: Nordostdeutscher Meister 2012 in der Gew.kl. +100kg wurde Enrico Wittwer.

Somit ist es den Bernauer Judoka gelungen, nach 12 Stunden in der Oderlandhalle, mit Michel, Jenny, Enrico und Martin vier Sportler zu den Deutschen Einzelmeisterschaften zu qualifizieren.

Bei aller Freude, der gewonnen Kämpfe und Titel, trübte die Verletzung von Paul Weber-Markert den Tag wieder ein. Im Viertelfinale drehte sich Paul zu einer Wurftechnik ein und brach sich das Fußgelenk. Trainer und Sportler wünschen Paul auf diesem Wege gute und schnelle Genesung.

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Landeseinzelmeisterschaften AK U17 und U20
in Strausberg, 14.01.2012

von Hartmut Ott

Landesmeister Michel Daue U20 -60kg

Landesmeister Enrico Wittwer U20 +100kg

Landesmeister Jenny Roll U20 -44kg

Landesmeister Kiki Piperidou U17 -44kg
(Technikerpreis i. d. AK U17)

2. Platz Scully Porges U17 -48kg

3. Platz Alexander Schulz U17 -81kg
3. Platz Paul Weber-Markert U20 -90kg

5. Platz Nick Thurandt U17 -81kg
5. Platz Paul Roll U20 -60kg
5. Platz Jasmin Daue U20 -52kg

7. Platz Theo Herz U17 60kg
7. Platz Michel Duckstein U20 73kg
7. Platz Jonathan Kwaczynski U17 73kg

9. Platz Marvin Burkhardt U17 50kg
9. Platz Frederic Brunnett U20 73kg

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